Kontakt
|
|
Seite versenden
|
Impressum

Lose Verlegung mit mechanischer Befestigung

Bei loser Verlegung und mechanischerBefestigung werden alle Lagen des schichten-weisen Dachaufbaus in einem Arbeitsgangkraftschlüssig in der Tragkonstruktion verankert. Ist die Lagesicherheit der Dämmplatten durch die Befestigung des Gesamtaufbaus nicht gewährleistet, sind zusätzliche Befestigungen für die Wärmedämmung erforderlich. Bei Stahltrapezprofilen sind die Dämmplatten der Länge nach quer zu den Obersicken anzuordnen. Die Mindestdicke der Dämmplatten ist so zu bemessen, dass kein Durchtreten in die Tiefsicke erfolgen kann (siehe FDRL 9-2001, Tabelle 1, Empfohlene Mindestdicke auf Trapezprofilen).

Asymmetrische Befestigung

Die Fügenaht dient der Dichtung und gleichzeitigen Lagesicherung. Die Befestigungen erfolgen am Bahnenrand. Die Befestigungselemente sind dabei in gleichem Abstand parallel zur Bahnenkante zu setzen. Die Überdeckung der überlappenden Bahn soll 11,0 cm betragen.

Symmetrische Befestigung: Streifenüberschweißung ? Befestigungssystem

a) Beide Bahnen werden ca. 8,0 cm überlappt und nicht verschweißt. Die Befestigungselemente werden gleichmäßig in der Mitte der Überdeckung angeordnet. Die erforderliche Abdichtung im Bereich der Befestigungshalter erfolgt durch das Aufschweißen von Streifenmaterial, Z = ca. 15 - 25 cm, auf die vorhandene Flächenabdichtung.

b) Dieses System findet auch bei Leichtdachkonstruktionen seine Anwendung, und zwar bei der Ausbildung der Rand- und Eckbereiche in Sickenlängsrichtung. Dabei werden die Befestigungen als Linienbefestigung mit SCHEDETAL Schienen nach Vorgabe in der verlegten Bahn angeordnet und ebenfalls mit Streifenmaterial, Z = ca. 15 - 25 cm, überdeckt.

Befestigungen

Als Befestigungen sind nur für diesen Verwendungszweck geprüfte und zugelassene Bohrschrauben, Holzschrauben oder Dübelsysteme mit den entsprechenden Lastverteiltellern zu verwenden. Die Systeme sind korrosionsgeschützt oder aus NE-Metallen oder aus alterungs- und temperaturbeständigem Kunststoff auszuführen.

Befestigungselemente sind z. B.:



Achtung: Dichtungsbahnen dürfen nicht genagelt werden. Es dürfen keine Nägel benutzt werden.

Verlegung auf Stahltrapezprofilen

Verlegung auf Stahltrapezprofilen sind die Bahnen quer zu den Obersicken zu verlegen. Im Rand- und Eckbereich werden schmale Bahnen von z. B. 0,525 m Breite eingesetzt, um die erhöhte Anzahl von Befestigungspunkten unterbringen zu können. ExtruBit/ExtruPol Dach- und Dichtungsbahnen von M 1,05 m oder MK 1,50 m ausgeführt.In der Feldmitte können ExtruBit und ExtruPol Dach- und Dichtungsbahnen vom Typ M 1,05 m und MK 1,50 m verlegt werden. Die Ausbildung von Rand- und Eckbereich in Sickenlängsrichtung erfolgt durch die Anordnung von Zusatzbefestigungen gemäß nachstehendem Verlegeschema. Die Zusatzbefestigungen werden mit Streifenmaterial von ca. 20 cm Breite überdeckt.

Anzahl der Befestigungen

Die Ermittlung von Windsoglasten erfolgt nach DIN 1055, Teil 4. Berechnungsgrundlage dabei ist die Länge, die Breite und die Höhe des Gebäudes. Bei der Berechnung wird zwischen Mitten-, Rand- und Eckbereich unterschieden. Für die Mindestanzahl von Befestigungen bei exponierter Windlage, z. B. Küste, bei Gebäudeinnendruck und bei Gebäudehöhen über 20 m ist der Einzelnachweis nach DIN 1055, Teil 4, erforderlich. Dies gilt für geschlossene Gebäude und nicht windexponierte Lage. Bei Sanierungen sind von den Arbeiten Auszugswerte zu ermitteln. Windlastberechnungen sind eine Dienstleistung von SCHEDETAL. Dadurch können Kosten eingespart werden.

Achtung: Abweichend von der jeweils gültigen Richtlinie sind die Windlastberechnung von SCHEDETAL unbedingt einzuhalten. Bei Unterschreiten der ermittelten Anzahl von Befestigungen kann die ordnungsgemäße Funktion des Verlegesystems nicht mehr gewährleistet sein.

Suche

ExtruBit® ExtruPol®

Die Basis für Ihre Dachbegrünung:
  • wurzelfest
  • alterungsbeständig
  • ökologisch sicher und wertvoll

Download